Künstlerinterview mit Tristan Zhou

Tristan ist Fotograf, Videograf und Katzenliebhaber. Er lebt in Seattle und arbeitet dort freiberuflich für unterschiedliche Kunden und Unternehmen. Wie er zur Fotografie überhaupt kam und wie jetzt seine beeindruckenden Fotografien entstehen, erklärt er uns in diesem Interview.

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Tristan Zhou
PHOTOGRAPHER & VIDEOGRAPHER

  • Lieblingsbuch 
    L’île mystérieuse
  • Lieblingsserie
    Mad Man
  • Lieblingsessen
    Japanese Kaiseki
  • Lieblingsmusik
    Hip Hop
  • Lieblingsort
    Tokyo
  • Wunschort
    Barcelona

Im Gespräch mit Tristan

Wie bist du eigentlich zur Fotografie gekommen?

Ich habe als Filmemacher angefangen. Aber das College, das mir wirklich gefiel, hatte kein Film als Hauptfach und das nächste war die Fotografie, so begann ich zu fotografieren.

Wie lange fotografierst du schon?

Ich habe mich erst Mitte 2017 wirklich mit Fotografie beschäftigt. Ich wusste bereits, wie man richtig belichtet und alles, aber ich habe nicht wirklich so viel Zeit damit verbracht.

Wie entstehen deine Arbeiten? Also wie sieht dein kreativer Prozess aus?

Ich recherchiere viel, bevor ich schieße. Außerdem denke ich darüber nach, wie ich bearbeite, bevor ich meinen Verschluss drücke. Die Vorbereitung ist meiner Meinung nach viel wichtiger als die Nachbereitung.

Welches ist dein persönliches Lieblingsfoto?

99 Cent von Andreas Gursky. Ich liebe die Skala, das Detail, die Farbe, die Dichte und alles andere. Ich kann mich erinnern, dieses Foto das erste Mal gesehen zu haben, als ich auf dem College war. Da hat es mich total umgehauen. Es ist immer noch eine der größten Inspirationen für meine Arbeiten.

Tristan_Framed
Tristan_Pacific Northwest

“Done is better than perfect.”

SHERYL SANDBERG

Wie findest du deine Motive?

Ich interessiere mich wirklich für Filme, Videospiele und alles andere, was auf visuelles Geschichtenerzählen angewiesen ist. So lasse ich mich sehr inspirieren, indem ich alle möglichen visuellen Künste durchstöbere, und versuche mein Bestes, meine eigene Fantasie durch meine Linse zu visualisieren.

Für deine Fotografien reist du auch in andere Länder. Welches hat dich hierbei besonders beeindruckt?

Das ist eine schwierige Frage, aber wahrscheinlich Japan. Ich wurde eigentlich in Tokio geboren und lebte dort bis zum Alter von 11 Jahren. Als ich nach dem Start der Fotografie nach Japan zurückkehrte, fühlte es sich für mich wie eine ganz neue Welt an. Alles war so fotogen und ästhetisch. Ich liebe den Reichtum der Kultur und der modernen Städte.